12.01.2019 – Rückflug

Um 05:30 läutete der Wecker; kurzes abgespecktes Frühstück. Um 06:35 wartete schon Uber auf uns. € 6 anstatt $ 20 mit dem vom Hotel angebotenen Shuttle. 10 Minuten Fahrt zum San José international Airport.

Außer, dass ich am San Jose Flughafen für einen speziellen Security Check ausgewählt wurde, klappten die Rückflüge super. Wir landeten 25 Minuten früher als geplant in Wien.


Resümee:

Costa Rica ist landschaftlich sehr schön und vielfältig. Vielseitige Tierwelt; das Schöne daran ist, dass diese alle freilebend zu sehen sind. Die Leute sind sehr nett und hilfsbereit. Die Preise für die Eintritte sind extrem hoch und meistens nicht gerechtfertigt. Die Preise für die Unterkünfte sind meistens ein bisschen über unseren gewohnten Standard. Karibische Küche schmeckt gut und ist billiger als bei uns in Europa (Austria). Bier ist gut und relativ billig. Eine kleine Flasche Pilsen oder Imperial kostet zw. 1200 – 2000 Colones (€ 2 – 3). Das Einkaufen im Supermarkt ist teurer als bei uns. Mit dem Auto das Land zu bereisen ist eine gute Wahl, da es keine Inlandsflüge gibt. Unser Auto war super, hätte aber ein bisschen mehr PS vertragen können. Für das Überholen und für die steilen Straßen wär das toll gewesen . In den höheren Gebieten (auch San Jose – 1172 hm) kann es am Abend kühler werden, eine leichte Jacke mitzunehmen ist daher ratsam.

PURA VIDA

11.01.2019 – San José / Alajuela

210 km nach San José. Wir schafften es in knapp 4 Stunden, mit einer kurzen Durchfahrt durch die Stadt Limon (kann man sich getrost sparen).

Die Rückgabe unseres Autos bei Enterprise war professionell und schnell. Nur die besten Empfehlungen!! Wir wurden sogar kostenlos in unsere 20 km entfernte Unterkunft gebracht.

Dort verbrachten wir den Nachmittag am Pool. Nach einem kurzen Besuch in der Stadt Alajuela waren wir noch einmal lateinamerikanisch essen. Beides absolvierten wir mit Andrea+Georg aus Deutschland.

Hotel Martino

Unterkunft: Hotel Martino Spa and Resort, Preis: $ 81 für eine Nacht incl. Frühstück. Schön und nah zum Flughafen ! Leider können wir dieses nicht voll in Anspruch nehmen, da wir um ca. 06:30 am Flughafen fahren.

Wetter: Sonnig und bewölkt bei 27 Grad.

Alle Fotos wurden mit dieser Kamera gemacht.

10.01.2019 – Cahuita / Parque Nacional Cahuita

Cahuitas wilde Zeiten sind vorbei. Die Partygäste sind weitergezogen, ins 16 km entfernte Puerto Viejo. Zurückgeblieben sind gealterte Expats, Cabinas, und relativ ruhige Rastabars mit einem Gras rauchenden Bob Marley an der Wand – gang und gäbe im Reggae-swingenden Cahuita. Eine überraschend gute Restaurantszene lädt zu den Genüssen einer kreativen karibischen Küche ein. Hauptattraktion des Ortes und Ziel vieler Tagesausflügler aber ist der angrenzende „Park Nacional Cahuita“ – mit einem der faszinierenden Korallenrife in Costa Rica.

Wir waren von 08:00 -14:30 im Nationalpark wandern und schwimmen. PURA VIDA ! Tolle Strände und tolle Tierwelt.

Sloth with baby

Wetter: Sonnig bei 28 Grad.

09.01.2019 – Cahuita

Um 10:00 fuhren wir mit dem Bootstaxi ($ 5pP) zur Hauptinsel „Colon“ in die Stadt „Bocas del Toro„. Gingen ein bisschen in der Stadt spazieren und starteten um 12:30 (1 Stunde Zeitunterschied In Panama) unsere gebuchte Shuttle Tour zurück nach Puerto Viejo. Gleich wie im Blog vom 07.01.2019 beschrieben, nur in umgekehrter Richtung. Die $ 16 mussten wir bei der Ausreise nicht mehr bezahlen. Wir hätten es in 3 Stunden schaffen können, wenn nicht 2 Hiafler unserer 13 köpfigen Gruppe beim Grenzübergang fast eine Stunde verschissen hätten. Keiner wusste warum.

Bocas del Toro
Ankunft in Almirante – Festland

Wir nahmen unser Auto in Empfang und fuhren ins 21 km entfernte Cahuita, wo wir 2 Nächte bleiben werden.

Leider wurde unser Auto währen der Abwesenheit ein bisschen in Mitleidenschaft gezogen.

Unterkunft: Carinas Tito, Preis: € 91,21 für 2 Nächte, netter Bungalow, sauber und heißes Wasser, ruhig gelegen. Zum empfehlen.

Wetter: 28 Grad bewölkt und sonnig.

08.01.2019 – Bastimentos / Old Bank

Aufgrund dessen, dass es am Morgen heftig regnete, beschlossen wir mit einem deutschem Pärchen einen Ausflug zum „Up in the hill organic farm and chocolate tour“ zu machen. Um 10:00 fuhren wir mit einem Bootstaxi zum 10 Minuten entfernten einzigen Ort auf dieser Insel „Old Bank“. $ 5 pP und es hatte zu regnen aufgehört. Dort mussten wir 25 Minuten den Berg rauf. Um 11:00 ging eine Führung los. Wir waren nicht angemeldet, konnten dennoch mitmachen. Wir waren eine Gruppe von 14 Personen. Da wir nur Flip Flops anhatten, gab uns die Besitzerin schottische Gummistiefel, die Gold wert waren. Nach einer ca. 90 Minuten voll interessanten Führung durch das Anwesen der Besitzer (sie ist aus Schottland, er aus Argentinien), bekamen wir die meisten dort wachsenden Früchte zum Verkosten. Hauptsächlich pflanzen sie Schokolade an und verarbeiten diese auch. In Zukunft werden sie es auch mit Kaffeeanbau versuchen.

Danach gingen wir noch zum 25 Minuten entfernten Strand „Wizard Beach“. Wir borgten uns für diese Abenteuer noch einmal die Gummistiefel aus. Da es durch den Regen am Vormittag ziemlich gatschig und rutschig war, war diese Entscheidung noch einmal super. Der Strand war nicht viel anders als der bei unserer Unterkunft.

Den Abend mit dem deutschen Pärchen (Lea+Sven) verbracht. Es war sehr nett.

Wetter: Außer der heftige Regen in der Frühe, bewölkt bei 28 Grad.

Cacaoblüte

07.01.2019 – Panama / Bastimentos / Red frog beach

Um 05:05 läutete der Wecker begleitet von draußen lärmenden Brüllaffen. Wir wurden um 05:50 mit dem Shuttlebus abgeholt. Nachdem wir noch ein paar andere Mitreisende abgeholt hatten, ging es zur ca. 1 Stunde entfernten Grenze Sixaola. Dort wurden unsere Pässe gecheckt und wir zahlten für die Ausreise $ 8 pP. Weiter zum nächsten Point. Dame hinter der Scheibe: Wohin reisen Sie??‍♂️? Weiter ging es über die Brücke nach Panama. Dort checkten wir in das Land ein.

Ausreise mit Frage: wohin reisen Sie
Brücke nach Panama

Aufpassen: Es wird bei der Einreise das Rückflugticket ins Heimatland verlangt !!!

Mit einem weiteren Bus erreichten wir etwa 1 Stunde später den Hafen Almirante. Eine halbe Stunde dauerte die Überfahrt zur Isla Colon / Bocas del Toro“. Um 10:00 waren wir pünktlich, wie angegeben, dort.

Das ganze Package kostete $ 33 pP, dauert 4 Stunden und wurde freundlicherweise von unserem Vermieter in Puerto Viejo gebucht. Zurück genau das Gleiche mit der Abfahrt um 12:00 von Bocas del Toro. Man kann bei beiden Touren mehrere Zeiten wählen.

Am Nachbarsteg suchte ein Bootsbesitzer Fahrgäste zur Insel Bastimentos. Wir zahlten $ 5 pP und in 15 Minuten waren wir dort. Kurzer Fußmarsch in unsere Unterkunft Selina. Eingecheckt und am Strand „Red frog beach“ spaziert. Dauer 5 Minuten.

Ankunft auf Basimento

An diesem wunderbaren Strand verbrachten wir den Nachmittag. PURA VIDA !

Red frog beach

Unterkunft: Selina red frog, über booking.com, Preis: $ 129,80 für 2 Nächte, Unterkunft zum Vergessen, das Zimmer ist mit Betonboden und die Wände ebenfalls aus Beton, kaltes Wasser, es riecht muffelig, dunkel. Und das für diesen Preis !!!! NICHT EMPFEHLENSWERT

Wetter: Sonnig bei 28 Grad

06.01.2019 – Puerto Viejo / Pura Vida

Zeitig in der Früh schon die Pläne für die nächsten Tage fixiert. Unsere Vermieter buchte uns den Shuttle von Puerto Viejo nach „Bocas del Toro“ in Panama. Dort werden wir die nächsten 2 Tage verbringen. Das Auto können wir in der Zwischenzeit am benachbarten Grundstück abstellen. Voll nett !!!

Den Tag verbrachten wir in der Stadt. Pura Vida !!

Puerto Viejo ist ein Sammelbecken für partyhungrige Backpacker, Rastafaris, skurrile Gestalten und Surfer, die kommen, um die legendären Salsa Brava zu reiten. Der kleine Ort boomt. Doch die Zeit spielt in der einstigen Fischersiedlung, die heute hauptsächlich vom Tourismus lebt, nach wie vor keine RolleDenn in der drückend feuchten Tropenhitze kocht der Körper auf Sparflamme. Faultieren gleich liegen Urlauber auf den tief gebogenen Palmenstämmen am Meeresufer und lassen sich vom gleichbleibenden Reaggae-Beat in den Schlummer wiegen. Auch Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Der tierreiche Regenwald reicht bis an die Traumstrände heran, und in den Hotels und Ökolodges kann man viele der heimischen Tiere im Garten beobachten.

Tolle Aussicht auf
Chica

Wetter: 28 Grad bewölkt und kein Regen.

Typische Speise: Casado (der Verheiratete)

05.01.2019 – Puerto Viejo (de Talamanca)

Um 08:00 waren wir schon beim Eingang des Vulkans „Irazu“ (3432hm). Es waren ca. 15 Auto vor uns. Trotzdem dauerte es ca. 25 Minuten bis wir beim Kontrollposten waren. Wir zeigten das am Vortag online gebuchte und ausgedruckte Ticket vor. Bei mir können sie nur Tickets kaufen, alles andere wird nicht akzeptiert! Wir zahlten € 1,60 für das Auto und noch einmal $ 15 pP Eintritt. Da überall im Internet stand, dass wir vorreservieren sollen, buchten wir das Ticket online bei Viator um € 53,22. Es stand auch, dass wir das Ticket ausdrucken müssen, was wir auch machten. Wir sind in Kontakt mit Viator, es wird gut ausgehen und wir werden das Geld zurückbekommen.

Jedenfalls an alle die den Vulkan besuchen wollen. DIE TICKETS GIBT ES NUR DIREKT AM EINGANG OBEN BEIM EINGANG. ALLES ANDERE WIRD NICHT AKZEPTIERT.

Auch die $ 15 waren zuviel. Man sieht 300 Meter runter in den Krater und 1050 m zum anderen Ende des Kraters. Schon imposant aber nach 20 Minuten geht man wieder. Dann sind wir noch ein Stück den Berg zu einem Aussichtspunkt gefahren. Der Ausblick auf die darunterliegenden Wolken ist super schön. Ohne Wolken soll man beide Ozeane – Pazifik und Atlantik (Karibik) sehen.

Danach ging es zur 200 km entfernten Karibikküste nach „Puerto Viejo„. Die Straßen sind gut, aber teilweise in den Bergen sehr kurvig und in der Ebene wird viel ausgebessert und ausgebaut. Wir waren nach 4 Stunden am Ziel. Bezogen unsere sehr nette Unterkunft ein bisschen abseits der Stadt. Fuhren anschließend zum sehr wellenhaften Strand kurz schwimmen, bis uns heftiger Regen vertrieb. Den Abend verbrachten wir zu Hause auf unserer Veranda bei selbst gemachten Salat mit Shrimps.

Puerto Viejo – Surferstrand

Wetter: 29 Grad, sonnig, bewölkt, regnerisch. Eigentlich alles.

Unterkunft: Casa Lina ECO Lodge exotic jungle apartments , € 91,19 für 2 Nächte, sehr nette Unterkunft im Regenwald, 3 km außerhalb von Puerto Viejo.

04.01.2019 – Cartago

Mit dem Boot um 07:15 1 Stunde von Drake zurück nach Sierpe. $15 pP.

Weiter 240 km nach Cartago mit einem Zwischenstopp im Indianerreservat Boruca. Die Heimat von rund 2000 Boruca Indianern. Bunte, kunstvoll geschnitzte Teufelsmasken hängen zum Verkauf in Kunstwerkstätten. Natürlich habe ich dort eine gekauft.

Boruca – Kunstwerkstätte
Meine neue Maske

Auf der Pan Americana ging es dann nach Cartago. Diese bekannte Straße führte uns über 3400 m hohe Berge. Teilweise recht schön, teilweise fehlte ein bisschen Straße, teilweise sehr holprig, teilweise über den Wolken. Natürlich auch Lastwagen die man fast nicht überholen kann. Es dauert seine Zeit und man darf es nicht eilig haben. Es ist jedenfalls ein Erlebnis. Glücklich und durchgeschüttelt kamen wir um 16:00 in Cartago an.

Wir fuhren gleich zu unserer Unterkunft. Das nächste Erlebnis. Circa so wie Beverly Hills 902010. Ein bewachter Wohnpark mit Einfamilienhäusern, mit gesicherter Zufahrt durch 24 Stunden Security. Wir sind mit Diego einem jungen Mann alleine in seinem Haus. Schlafzimmer und Bad/WC für uns, sonst alles zusammen.

Hier übernachten wir nur eine Nacht, um morgen zeitig auf den Irazu Vulkan zu fahren.

Kurz noch ins Zentrum gefahren um die bekannte Kirche „Basilica de la Virgen de Los Angeles“ und die „Las Ruinas„.

Las Ruinas: Beim Erdbeben von 1841 wurde das Gotteshaus zerstört. Noch bevor der Wiederaufbau abgeschlossen war, fiel die Kirche 1910 bei erneuten Erdstößen noch einmal zusammen und wurde danach als Ruine belassen. Im einstigen Kirchenschiff befindet sich heute ein Blumengarten. Der Legende nach wandelt nachts in den alten Kirchengemäuern der Padre sin cabeza – der Priester ohne Kopf – umher. Der Fromme soll in der Kirche in flagranti mit seiner Schwägerin ertappt worden sein, worauf hin der eigene Bruder ihm den Kopf abschlug.

Wetter: Sonnig 21 Grad, Cartago 1435 hm

Unterkunft: Cartago Casa, Airbnb, € 26,83, sehr billig und super schön. Kein Warmwasser im Sommer (also jetzt bei 17 Grad am Abend). Kaum zu glauben bei dem Haus.

03.01.2019 – Drake / Corcovado National Park

Um 06:30 ging’s mit dem Boot zum ca. 1 Stunde entfernten Eingang Sirena. Der Ausstieg aus dem Boot war aufgrund der Ebbe ein bisschen mühsam (viele Steine) und wir wurden mehr nass als von uns vorgesehen. Aber egal bei diesen Temperaturen. Unser Guide Phillipe führte unsere Gruppe von 7 Personen durch den Park. Phillipe lebte als kleiner Junge hier im jetzigen Nationalpark. 1976 wandelte die Regierung diese Region in einen Nationalpark um. Die wenigen Bewohner wurden gegen geringes Entgelt umgesiedelt. Sie sind darüber aber nicht enttäuscht, denn sie holzten dieses Gebiet, wegen Landwirtschaft, systematisch ab und vernichteten so den natürlichen Regenwald.

Corcovado Nationalpark
Corcovado Nationalpark

Folgende Tiere gesehen: Klammeraffen, Tapire, Ameisenbär, Nasenbär, Warane, Krokodil und irgendwelche Vögel.

Spider Monkey
Ants eater
2 Tapirs

Um 13:00 fuhren wir wieder mit dem Boot zurück. Der Einstieg in das Boot war wegen der Flut unproblematisch und trocken.

Wetter: Sonnig bei 27 Grad.

Die Frage tut sich natürlich auf, ob man für diesen Preis dieses Abenteuer in Kauf nimmt. Wir sahen einen Ameisenbär und 2 Tapire in Freiheit, die wir vorher nur im Zoo gesehen haben. Es gibt auch Pumas, Jaguare, Schlangen usw. die man aber nur sehr selten zu Gesicht bekommt. Corcovado ist angeblich der schönste Nationalpark Lateinamerikas. Wir fanden ihn sehr schön, Manuel Antonio mit seinen Stränden aber fast noch besser. Uns kostete dieser 2 tägiger Ausflug rund $ 400 (2x$90 Tour, 2x$30 Überfahrt von Sierpe nach Drake, $10 Autoparken, $62 Unterkunft für 2 Nächte -sehr billig [sh. voriger Blog] und Essen / Trinken).

Lunchpaket war natürlich bei den $ 90 dabei.