Mit dem Boot um 07:15 1 Stunde von Drake zurück nach Sierpe. $15 pP.

Weiter 240 km nach Cartago mit einem Zwischenstopp im Indianerreservat Boruca. Die Heimat von rund 2000 Boruca Indianern. Bunte, kunstvoll geschnitzte Teufelsmasken hängen zum Verkauf in Kunstwerkstätten. Natürlich habe ich dort eine gekauft.


Auf der Pan Americana ging es dann nach Cartago. Diese bekannte Straße führte uns über 3400 m hohe Berge. Teilweise recht schön, teilweise fehlte ein bisschen Straße, teilweise sehr holprig, teilweise über den Wolken. Natürlich auch Lastwagen die man fast nicht überholen kann. Es dauert seine Zeit und man darf es nicht eilig haben. Es ist jedenfalls ein Erlebnis. Glücklich und durchgeschüttelt kamen wir um 16:00 in Cartago an.

Wir fuhren gleich zu unserer Unterkunft. Das nächste Erlebnis. Circa so wie Beverly Hills 902010. Ein bewachter Wohnpark mit Einfamilienhäusern, mit gesicherter Zufahrt durch 24 Stunden Security. Wir sind mit Diego einem jungen Mann alleine in seinem Haus. Schlafzimmer und Bad/WC für uns, sonst alles zusammen.
Hier übernachten wir nur eine Nacht, um morgen zeitig auf den Irazu Vulkan zu fahren.
Kurz noch ins Zentrum gefahren um die bekannte Kirche „Basilica de la Virgen de Los Angeles“ und die „Las Ruinas„.
Las Ruinas: Beim Erdbeben von 1841 wurde das Gotteshaus zerstört. Noch bevor der Wiederaufbau abgeschlossen war, fiel die Kirche 1910 bei erneuten Erdstößen noch einmal zusammen und wurde danach als Ruine belassen. Im einstigen Kirchenschiff befindet sich heute ein Blumengarten. Der Legende nach wandelt nachts in den alten Kirchengemäuern der Padre sin cabeza – der Priester ohne Kopf – umher. Der Fromme soll in der Kirche in flagranti mit seiner Schwägerin ertappt worden sein, worauf hin der eigene Bruder ihm den Kopf abschlug.
Wetter: Sonnig 21 Grad, Cartago 1435 hm
Unterkunft: Cartago Casa, Airbnb, € 26,83, sehr billig und super schön. Kein Warmwasser im Sommer (also jetzt bei 17 Grad am Abend). Kaum zu glauben bei dem Haus.







