Um 06:30 ging’s mit dem Boot zum ca. 1 Stunde entfernten Eingang Sirena. Der Ausstieg aus dem Boot war aufgrund der Ebbe ein bisschen mühsam (viele Steine) und wir wurden mehr nass als von uns vorgesehen. Aber egal bei diesen Temperaturen. Unser Guide Phillipe führte unsere Gruppe von 7 Personen durch den Park. Phillipe lebte als kleiner Junge hier im jetzigen Nationalpark. 1976 wandelte die Regierung diese Region in einen Nationalpark um. Die wenigen Bewohner wurden gegen geringes Entgelt umgesiedelt. Sie sind darüber aber nicht enttäuscht, denn sie holzten dieses Gebiet, wegen Landwirtschaft, systematisch ab und vernichteten so den natürlichen Regenwald.

Unser Guide Philippe 
Ausstieg bei Sirena


Folgende Tiere gesehen: Klammeraffen, Tapire, Ameisenbär, Nasenbär, Warane, Krokodil und irgendwelche Vögel.



Um 13:00 fuhren wir wieder mit dem Boot zurück. Der Einstieg in das Boot war wegen der Flut unproblematisch und trocken.
Wetter: Sonnig bei 27 Grad.
Die Frage tut sich natürlich auf, ob man für diesen Preis dieses Abenteuer in Kauf nimmt. Wir sahen einen Ameisenbär und 2 Tapire in Freiheit, die wir vorher nur im Zoo gesehen haben. Es gibt auch Pumas, Jaguare, Schlangen usw. die man aber nur sehr selten zu Gesicht bekommt. Corcovado ist angeblich der schönste Nationalpark Lateinamerikas. Wir fanden ihn sehr schön, Manuel Antonio mit seinen Stränden aber fast noch besser. Uns kostete dieser 2 tägiger Ausflug rund $ 400 (2x$90 Tour, 2x$30 Überfahrt von Sierpe nach Drake, $10 Autoparken, $62 Unterkunft für 2 Nächte -sehr billig [sh. voriger Blog] und Essen / Trinken).

