02.01.2019 – Drake

97 km / 01:20 schon waren wir in Sierpe. Auto gleich bei der Fähre geparkt (3000 Colones ~ € 4,50 pro Nacht). Wir hatten schon über unsere gebuchte Unterkunft in Drake die Tickets für die Überfahrt von Sierpe nach Drake gebucht. 11:30 ging’s los; den Fluss entlang und dann noch ein bisschen Küste; 1 Stunde später waren wir am Ziel. Preis war $15 pP; eigentlich billig für das Land. ? Raus aus dem Boot, hinein ins seichte Wasser, Gepäck in Empfang nehmen und ab in die Unterkunft. Wir wurden sogar mit dem Auto hingebracht. Fahrzeit ~ 3 Minuten, aber am Berg !!!

Nach dem Eingewöhnen, gingen wir eine Runde in der Stadt. Wir waren gleich fertig und verstaubt. In der Zwischenzeit buchte unsere Vermieterin die Tour für morgen, was gar nicht so einfach war, weil fast alles ausgebucht ist. Nichtsdestotrotz wir sind dabei. Werden um 06:15 am Strand abgeholt. Fahren mit dem Boot in den Nationalpark bei Sirena; haben einen Guide ( ohne den man nicht in den Nationalpark darf) und Lunch. Die Einzelheiten dann aber morgen. Der Preis ist $ 90 pP.

Die Stadt Drake
Stadt Drake – das war es dann aber auch
Ankunft mit dem Boot – quasi Hafen

Info: Zu den in der Speisekarte angeführten Preisen kommen dann bei der Rechnung noch 13% Tax und 10% Service dazu. Trinkgeld ist da noch nicht dabei !!!

Wetter: Vielleicht eine Spur kühler.

Unterkunft: Val de Mar , sehr einfach, nur Zimmer mit Bett, Gemeinschaftsklo, Gemeinschaftsbad. Große Gemeinschaftsterrasse. Preis: $ 61,60 für 2 Nächte. Die Fotos im booking.com trügen ein bisschen. Die einzige Cabina No. 16 ist super, aber auch teurer.

01.01.2019 – Matapalo / Manuel Antonio Nationalpark

Um 06:00 hatten wir die Energie der Faultiere. Auch schauten wir so aus. Trotzdem hieß es auf, um in den Manuel Antonio Nationalpark zu fahren. Um so früher um um so besser. Er öffnete um 07:00. Leider waren wir erst gegen 07:30 dort. Es hatte sich schon eine längere Schlange gebildet. 40 Minuten später waren wir drinnen. $ 16 pP. Parkplatzgebühr von 5000 Colones (~€ 7,50) bezahlt. Dafür wird auf das Auto aufgepasst, sagen sie. Aufpassen!! dass man nicht schon zu früh auf einen Parkplatz parkt, denn dann muss man weiter bis zum Eingang gehen. Parkplätze gibt es noch genug fast beim Eingang.

Anstellen für den Parkeintritt

Einen Guide buchen zahlt sich nicht aus, denn es sind genug mit anderen Gruppen im Park unterwegs. Diese stehen sowieso bei den Highlights.

Sehr schöner Nationalpark, den man gesehen haben sollte. Super Strände mit klarem Wasser zum Schwimmen. Reichartige Tierwelt.

Am Rückweg waren wir im Restaurant El Avion essen. Sehr zu empfehlen. Gutes Preis- Leistungsverhältnis, sehr nette Bedienung und toller Ausblick.

Wetter: pfffffffff, so heiss

31.12.2018 – Matapola / Tag der Tiere

Heute war der Tag der Tiere. Natürlich alle freilebend und bei unserer Unterkunft.

Waran
Faultier mit Baby
Faultier = Sloth
Tucan

Den Nachmittag haben wir ein bisschen am Strand verbracht. Um 16:30 trafen wir (die 2 Eigentümer, weitere 5 Personen und wir) uns zu einem Drink und gingen dann am Strand den Sonnenuntergang zu genießen. Dann gab es Abendessen. Danach stagnierte es und wir wussten nicht, wo wir weiter feierten sollten. Es war rundherum nichts mehr los. Im benachbarten Casa Aba war zwar gute Hintergrundmusik aber keine Leute. Wir gingen schlafen und träumten uns in das neue Jahr.

Manchmal kommt es e in bisschen anders. Um 00:20 hörten wir sehr laute gute Musik und Frauengekreische von benachbarten Casa Aba. Wir zogen uns dann um 00:50 an, gingen mit einer Flasche Sekt hinüber. Es waren lediglich 5 Personen. Wir wurden voll Freude mit unserem Gewand in den Pool geschmissen. Wir blieben bis ca. 02:00

Wetter: So wie immer, heiß bei 31 Grad.

30.12.2018 – Matapalo

107 km auf der Pan Americana, dann waren wir am Playa Matapalo. Die Straße ist sehr gut ausgebaut, daher brauchten wir nicht lange.

Playa Hermosa – am Weg nach Matapalo

Die Unterkunft ist super, super schön. Sie wird von 2 belgischen Frauen (Mutter und Tochter) liebevoll betrieben. Macha und Papete. Beide kommen aus Belgien und wollen hier ihre Existenz mit Vermietung aufbauen. Wer hier in der Gegend ist sollte auf jeden fall ein paar Tage bleiben. Ein kleines Paradies. Der Strand ist 100 Meter entfernt und sogar jetzt in der Hauptsaison fast menschenleer.

Am Nachmittag waren wir dann am fast leeren Strand, bei sehr hohen Wellen Boogie Boarden. Super !!! Morgen wieder!

Wetter: Sonnig und wieder sehr heiß bei 31 Grad.

Unterkunft: Sueno Rojo – Playa Matapolo – Peace in Harmony, € 182,81 für 3 Nächte, traumhaft, liebevoll, harmonisch. Das Beste bisher auf unserer Tour und wahrscheinlich bleibt es das auch.

Tausende Hektar Land werden jährlich von Europäern und Nordamerikanern aufgekauft. Rentner die sich einen Altersruhesitz suchen, Umweltschützer die Regenwald aufkaufen, Grundstücks und Immobilienspekulanten. Mit den Immobilien werden unter anderem Schwarzgeld gewaschen oder Geld angelegt, oft ohne Rücksicht auf die ökologischen Folgen.

Gesehen am Playa Hermosa

29.12.2018 – Garabito / Pura Vida

Kühlbox, Getränke und Snacks im sehr schönen „Auto Mercado“, ~ 5 km Richtung Jaco, gekauft. Dann ab Richtung „Playa Blanca“.

PURA VIDA

Wetter: Sonnig bei 32 Grad

Tierwelt: 2 fliegende Ara‘s und eine Gruppe von Walen (leider weit entfernt)

28.12.2018 – Garabito (~11 km vor Jaco)

Um 09:30 ging’s los Richtung Süden an die Pazifik Küste. Am Anfang war die Straße wieder einmal sehr rumpelig und staubig. Gott sei Dank änderte sich das nach etwa einer halben Stunde.

Einen Abstecher in die Stadt Puntarenas kann man sich sparen. Wir kamen um 13:00 an unserem ungefähren Ziel an. Der Vermieter unseres Airbnb gab uns bis jetzt keine genaue Adresse bekannt. Nur Telefonnummern. Ich wählte die erste! Es meldete sich ein Mann.

  • Ich: Wir stehen jetzt vor dem Restaurant „La Ostra“, wohin muss ich jetzt fahren?
  • Er: Was ist ihr Kennzeichen ?
  • Ich: BLB 999
  • Er: Ok, you are Klaus ……
  • Ich: Können Sie mir die genaue Adresse sagen?
  • Er: Avenida Paseo Colon 36-38
  • Ich: Und wie komme ich dahin?
  • Er: Wollen Sie bei uns parken?
  • Ich: Ja
  • Er: Wo sind sie jetzt ?
  • Ich: Vor dem Restaurant „La Ostra“.
  • Er: Wo ist das ?
  • Ich: Bei Jaco
  • Er: Kenne ich nicht !
  • Ich: Wer sind Sie ?
  • Er: Die Vermieterfirma vom Auto in San José
  • Ich: Ups, da bin ich falsch! Sorry, sorry!

Bei der zweiten Nummer kam ich auf eine Mailbox. Die dritte funktionierte. Wir waren ca. 70 Meter von unsere Unterkunft entfernt. Warum wir nicht gleich die genaue Adresse bekamen, entzieht sich unserer Kenntnis. Dann rief die Nummer zwei zurück. Alles klar! Im Laufe des Abends bekamen wir noch eine Telefonnummer.

Anschließend fuhren wir zum öffentlichen“Playa Blanco“. Parken pro Stunde 1000 Colones (~€ 1,50). Warum sollte das eigentlich umsonst sein?

Vom Parkplatz gingen wir über den „Play Manta“ zum „Playa Blanco“. Sehr schöner Strand.

Playa Manta
Weg zum Playa Blanco
Playa Blanco

Den Abend verbrachten wir im schon bekannten Restaurant „La Ostra“ mit einer gemischten Meeresfrüchte Platte für 2 Personen. Es waren sogar 2 Hummer dabei.

Wetter: Sonnig und heiss bei 31 Grad.

Unterkunft: Airbnb – „Condominio cerca de Jaco“ , zu teuer, keine Handtücher, kein heißes Wasser, kein Licht im Schlafzimmer, Küchenaustattung mangelhaft. Nicht zum empfehlen!!!!

27.12.2018 – Santa Elena / Monte Verde

Wir haben ein bisschen die Gegend in unserer Nähe erkundet. Vieles ist eingezäunt bzw. mit „Betreten Verboten“ ausgeschildert. Wir sind Straßen entlang gegangen. Bis zu einem Nationalpark. Dort hätten wir wieder $ 22 pP zahlen müssen. Es waren ziemlich viele Leute dort unterwegs, daher verzichteten wir auf diesen Park. Die Tierwelt wird doch nicht auf diese Massen warten. Wir beobachteten ein bisschen die hier heimischen Kolibris.

Blick auf den Pazifik – man beobachte das Insekt am Himmel
Die meiste Zeit begleitete uns der schon bekannte PERRO

Den Nachmittag in der Stadt „Santa Elena“ verbracht, in der wir auch 1 Nacht verbringen. Ist ca. 5 km von unserer vorherigen Unterkunft entfernt.

Unterkunft: Red Ginger Airbnb , Preis: $ 41,59; geht so; Blick auf den Pazifik beschrieben; ist zwar so, aber davor Stromkabeln und verrostete Blechdächer; die Fotos von der Wohnung in Airbnb waren mit zugezogenen Vorhängen, jetzt wissen wir warum.

Wetter: Meist sonnig bei 22 Grad, sehr windig wie immer.

26.12.2018 – Monte Verde / Zip Lining

Heute stand das gestern gebuchte Monteverde Extremo am Plan ($ 50 pP).

Pure adventure and Adrenalin !!

  • The longest Canopy in Costa Rica 4km
  • 16 Cabels
  • 1 Tarzan Swing
  • 1 Rappel (30 Meter abseilen)
  • 1 Aerial Superman 1030 Meter
  • 1 Subterranean Superman, a tunnel of 190 m

Ein MUSS !!!! Am besten war der Tarzan Swing. Adrenalin pur. 60 Meter.

VIDEO – Klaus Tarzan Swing

 

Superfrau

VIDEO – Superman Klaus (1km lang)

 

 

Freilebende Bewohner des Extreme Parks

Wir bleiben einen Tag länger als geplant und müssen morgen in eine andere Unterkunft, da unsere schon wieder gebucht ist.

Wetter: Sonnig und bewölkt bei 22 Grad Höchsttemperatur, sehr windig.

Land und Leute: Sehr schöne Landschaften und sehr nette und freundliche Einwohner.

25.12.2018 – Monte Verde / Night Tour

Laut Straßenschild bei La Fortuna 78 km. Laut Google Maps 118 km. Die Angaben hier im Lande sind etwas wage. Jedenfalls brauchten wir ~ 4 Stunden dafür. An der Zeit kann man die Straßenzustände erkennen. Die Eintrittsgelder werden auf keinen Fall für die Restaurierung dieser Strecke verwendet. Wir waren heilfroh als wir ankamen, obwohl die Landschaft die meiste Zeit wunderschön war. Der Anfang war gleich eine, etwa halben Meter tiefe, Flussdurchquerung. Ohne Allrad und hohem Fahrgestell nicht möglich.

Flussdurchquerung

Eine Nachtwanderung von 18:00 – 20:00 war dann unsere Abendbeschäftigung. Um natürlich $ 25 pP aber mit Transport. Wir waren nicht die einzigen. Beim Eingang zur Nachtwanderung waren wir geschätzte 60 Personen zu ca. 5 Gruppen zusammengefasst. Der Guide hatte eine starke Taschenlampe die Dahintertrottenden je eine kleine. Wie eine Glühwürmchenkolonie. Trotzdem sahen wir: Tucan, andere Vögel, Tarantel, Schlange, Frösche.

Hochsaison

Unterkunft: Jaguar House, € 182,80 für 2 Nächte; super schön. Keine Heizung bei 17 Grad Außentemperatur in der Nacht !!! 2 km außerhalb von Monte Verde.

Jaguar House

Wetter: Sehr windig, teilweise bewölkt bei 22 Grad. Könnten am Abend eine Heizung in der Unterkunft vertragen.

24.12.2018 – La Fortuna / Christmas

Um 11:00 starteten wir den Volcano Trail „Arenal 1968“ 16 km von La Fortuna. Schöne Rundwanderung entlang des Vulkans durch den Regenwald und über Lavafelder. Wir entschieden uns für die längere Tour von 4,7 km. Man passiert hier auch den durch einen Vulkanausbruch entstandenen See „Los Paros“. Wir waren 2 Stunden fast alleine unterwegs. Sehr schöne Wanderung !!!! Leider muss man auch für diese $ 12 pP zahlen ;-(((

Wir sichteten das erste Faultier.

Am Rückweg suhlten wir uns noch ca. 1 Stunde in den „Free Hot Springs River“ gegenüber von „Tabacon Hot Springs“. Wie fast alle Touristen, nahmen wir den nicht sehr moderaten Zugang. Es gab viel bessere Optionen.

Wir mussten nichts zahlen, es war wirklich UMSONST.

Auch Nasenbären gehen zu den Hot Sprins

Am Abend waren wir im Restaurant „Snappers“ Fisch essen. Sehr lecker und preiswert. Mit der hier bekannten Nachspeise „Tres Leches“ (sehr süß) beendeten wir unser Abendmahl und drehten noch eine Runde in der fast leeren Stadt.

Wetter: 26 Grad bei teilweiser Bewölkung